Mussin Omurca ist Cartoonist, Karikaturist und Kabarettist. Er wurde in Bursa
geboren und kam 1979 nach Deutschland.
Seine Cartoons ebneten ihm 1981 den Weg ins Künstlerleben. Zwölf
Jahre lang zeichnete er für die Südwest-Presse und etwa acht Jahre
für die Süddeutsche Zeitung. Sein 2002 erschienener Comic "Kanakmän"
wurde zuvor als Cartoon-Strip in der "tageszeitung" erstveröffentlicht.
1985 gründete Mussin mit Sinasi Dikmen in Ulm das erste deutsch-türkische
Kabarett "Knobi-Bonbon".
Nach zwölf erfolgreichen Knobi-Jahren,
und ca.1500 Auftritten, wagte sich Mussin auf Solo-Pfade. Mit seinem Tagebuch
eines Skinheads in Istanbul landete er gleich einen Volltreffer. Der
Lohn: der Deutsche Kabarett Sonderpreis 1998 und Stern der Woche
der Münchner Abendzeitung.Tagebuch eines Skinheads in Istanbul
ist das erste Cartoon-Kabarett in der deutschen Kabarettszene.

Weitere
Veröffentlichungen in:
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, FRANKFURTER RUNDSCHAU, EULENSPIEGEL, DIE
ZEIT, TAZ, DIE WOCHE, SÜDWEST-PRESSE, WOCHENSCHAU, WORLD PRESS REVIEW-NEW
YORK, Münchner ABENDZEITUNG, div. Schulbücher u.a.
Preise :
1987, DEUTSCHLAND
- Deutscher Kleinkunstpreis
1990, JAPAN - Yomiuri Shimbun Int. Karikaturpreis
1993, ITALIEN - Umoristi a Marostica Int. Kari.preis
1993, HOLLAND - Dutch de Tulp Int. Karikaturpreis
1996, TÜRKEI - Nasreddin Hoca Int. Karikaturpreis
1997, TÜRKEI - Hürriyet Gazetesi Int. Karikaturpreis
1997, SÜD KOREA - Taejon Int. Karikaturpreis
1998, DEUTSCHLAND - Deutscher Kabarettpreis
1999, ITALIEN - Torino Int. Karikaturpreis
Hörspiel :
SWR 1-Religion,Kirche&Gesellschaft ( Teil 1-8, Juli-August 2002) "HÜSNÜ-Der getürkte Deutsche" Text & Sprecher: Muhsin Omurca
WDR-Türk.Redaktion (mehrere Hörspiele)
Drehbuch :
"Gott ist tot" (mit GÖTZ GEORGE) Regie & Buch: Kadir Sözen. Drehbuchberatung: Muhsin Omurca
Glossen :
Berliner Zeitung 2002
Ausstellungen :
Istanbul, Frankfurt, Mainz, München, Ulm, Singen, Rüsselsheim, Berlin, Leipzig...
Buch :
1 - "MATCHBALL-TENNIS CARTOONS", 1991 Rosenheimer Verlag. (Vergriffen).
DER SPIEGEL:
Muhsin Omurca, Karikaturist, gibt die erste türkische Satirezeitschrift in Deutschland heraus. Gülügülü lautet der Titel, und bedeutet soviel wie "Bleibe mit Freuden", aber auch: "Gehe mit Freuden". Die in erster Auflage 15 Hochglanz-Seiten starke Zeitschrift wird kostenlos in türkischen Geschäften, bisher allerdings nur in Süddeutschland, abgegeben. sie finanziert sich allein durch Anzeigen. Daß die Satirezeitschrift ihre Leserschaft unter den in Deutschland lebenden Türken sucht, zeigt bereits das Titelblatt. Da fixiert den Leser ein zum türkischen Mitbürger verfremdeter "Hülmüt Kühl". Mit der Gebetskette in der Linken, einer türkischen Zigarette in der Rechten und einem Zwirbelbart unter der Nase präsentiert sich Noch-Kanzler Kohl als Präsidentschaftskandidat. Die reine Lachnummer soll das Blatt indes nicht sein. In der Türkei, so Omurca, habe die Satire eine lange Tradition und sei eine "beliebte Form" der Auseinandersetzung mit der politisch-gesellschaftlichen Wirklichkeit. Allein17 verschiedene Satirezeitschriften gebe es dort. "Wo Unterdrückung herrscht", so der Karikaturist, "blüht die Satire." 5500 Exemplare ließ Omurca in erster Auflage von "Gülügülü" drucken, demnächst sollen es mehr werden.
Radio Tirol :
"Ob es sich um zwei Super-Batman beim Tennisspielen handelt oder um einen Koch, der Eier wie Tennisbälle behandelt, Muhsin Omurca trifft stets ins Schwarze."
Wilhelmshavener Zeitung :
"Der Türke Muhsin Omurca zeigt seinen Ideenreichtum. Der Karikaturist und Kabarettist hat Szenen in unnachahmlicher Weise festgehalten und regt gleichzeitig zur Fortsetzung seiner Gedanken an."
Schwäbische Zeitung :
"...was an Omurcas gezeichneten Szenen so fasziniert: Eben keine Einwegkarikaturen, die schon am nächsten Tag wieder vergessen sind...Der Inhalt der Zeichnungen (ist) universal, nahezu immer und überall verständlich. Bestimmt auch ein Grund für den Erfolg, den Omurca in den USA und in Japan teilweise schon genießt."
Offenbacher Post :
"Der Türke Muhsin Omurca, Karikaturist der Süddeutschen Zeitung und zugleich Kabarettist, bändigt mit subtiler Strich- und Schraffiertechnik seinen eigenen Surrealismus."
Bayer. Kulturmosaik :
"Der Künstler bestätigt auf amüsante Weise nicht nur den Zeichencharakter des Balles für sämtliche Quartanergenerationen, sondern auch den therapeutischen Effekt, der im grunde jeder Karikatur innewohnt."
Neu Ulmer Zeitung :
"Tenniscartoons legen sich mit Originalität und spitzer Feder ins Zeug und landeten ihre Volltreffer mit vehementem, aber kurvig angeschnittenem Superspeed da, wo sich das Nachdenken noch immer gelohnt hat: im zwischenmenschlichen Bezugssystem."
Neue Zeit - Graz :
"Seine immer leicht erstaunt wirkenden Figuren und auch der Leser werden vom Cartoonisten an der Nase herumgeführt."