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Kyoto Women's University - Japan
"Migranten-Kabarett in Deutschland : Das deutsch-türkische Kabarett des Muhsin Omurca"
http://ci.nii.ac.jp/vol_issue/nels/AN00060495/ISS0000335937_en.html
Kommunalpolitische Beteiligung von MigrantInnen am Beispiel eines Ausländerbeirats
Von Ulrike Müller
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Endnoten
6. Der Ausdruck bio-deutsch stammt von dem Kabarettisten Muhsin Omurca, der in meiner Feldforschungszeit auch in Lindenburg auftrat.
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Erfolgreiche Präsentation der Stadt Wien in Istanbul Freundschaftsfußballturnier Istanbul-Wien
Tor, Tor, Tor i werd narrisch, und der weiße Hai
Beim Freundschaftsfußballturnier gab es übrigens eine Novität: Als Platzsprecher machte der deutsch-türkische Kabarettist, Muhsin Omurca, mit seiner Moderation der etwas anderen Art Furore. Mit Eloquenz, dem richtigen Schuss an Schmäh und Witz und der nötigen Portion Engagement hat er dem Turnier einen besonderen Stempel aufgedrückt. Selten war die Unterhaltung bei einem Fußballturnier so groß wie bei diesem, fand Generalkonsul Paul Jenewein, der selbst Teil des Teams der Auslandsösterreicher war. Die Idee u.a. auch Jingles wie Edi Fingers: Tor, Tor, Tor i werd narrisch oder die Filmmusik vom Weißen Hai einzuspielen, wenn sich ein Spieler gefährlich dem Tor näherte, brachte neben kabarettistischen Einlagen nicht nur viele Lacher, sondern gab dem Ganzen den typischen Wiener-Touch: lustig samma aber gewinnen wollen wir natürlich auch, sagte er.
kabarett-news.de
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"Ulm/Turin. Beim Karikaturisten-Wettbewerb der Biblioteca Telematica di Settimo Torinese, wurde der Ulmer Muhsin Omurca mit einem vierten Preis ausgezeichnet. Er ist nicht nur ein erfolgreicher Kabarettist, sondern auch ein weltweit ausgezeichneter Karikaturist. Die Turiner Ehrung ist der siebte internationale Preis, den Omurca in den vergangenen Jahren einheimsen konnte."
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SPEX
Ein Auszug aus dem Interview mit dem Berliner Politikwissenschaftler Kien Nghi Ha
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spex: JUNGE MIGRANTISCHE HIPHOPKÜNSTLER/INNEN SIND ANSCHEINEND NUR NOCH ERFOLGREICH, WENN SIE SOLCHE KLISCHEES BEDIENEN.
Ja, ähnlich wie beim Ethno-Comedy. Leute wie Kaya Yanar, Erkan und Stefan - aber es gibt ja auch echt gute Künstler wie z.B. Muhsin Omurca. Was ich am Comic "Kanakmän" interessant finde, ist, dass da ein Phantasie-Deutschland imaginiert wird, in dem der Superstar Kanakmän Hüsnü zum Rächer der getretenen und geschundenen Migrant/innen wird. Da artikuliert sich eine Politik, die den "Deutschen" sozusagen "auf die Fresse" haut. Das ist eine andere strategische Position als bei den üblichen Ethno-Comedians, denn bei denen bekommt jeder sein Fett ab und es wird eine Art Gleichberechtigung konstruiert, als gäbe es keine Machtdifferenzen.
Hybrid
Humour:
Comedy in Transcultural Perspectives (Internationale
Forschungen Zur Allgemeinen Und Vergleichenden Literaturwissenschaft)
[Taschenbuch]
Graeme Dunphy (Herausgeber), Rainer Emig (Herausgeber)
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Cold Turkey: Domesticating and Demythologising the Exotic in the German Satires of Sinasi Dikmen, Muhsin Omurca and Django Asül.
http://www.worldcat.org/title/hybrid-humour-comedy-in-transcultural-perspectives/oclc/530277439
Zentrum
für Interkulturelle Studien
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"Podiumsdiskussion
mit Feridun Zaimoglu, Mushin Omurca, Dr. Kati Röttger und Miguel Vicente
:
Kanake sein oder Kanake sagen? Stereotypen - Fremdbilder - Selbstbilder -
Umsetzung und Wirkung in Kunst und Öffentlichkeit
Sowohl Feridun Zaimoglu als auch Mushin Omurca stellen den Begriff "Kanak"
gezielt in den Vordergrund ihres künstlerischen Schaffens. Inzwischen
hat diese Bezeichnung mit der Kanak-Bewegung längst die Hürde der
Abwertung genommen und sich mit neuem Selbstverständnis zur stolzen deutsch-türkischen
Haltung lanciert."
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Integrationskonferenz am Berufskolleg:
Türk. Kabarett mit Mushin Omurca
...der frech-charmante Kabarettist Mushin Omurca aus dem Schwabenland ,brachte die türkischen Besucher ebenso wie die deutschen zum herzhaften Lachen. Er unterschied in seinem Programm zwischen Bio-Deutschen und getürkten Deutschen, erklärte, dass die Türken viel versprächen (Ich schwör-) aber wenig hielten. Die Deutschen blieben hingegen ihrem Wort grundsätzlich treu: Dafür versprechen sie nichts!
Schulveranstaltung
des Bayerischen Rundfunks
Familienfunk Das interkulturelle Magazin
BR2Radio
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"Was ist der Unterschied zwischen einem getürkten Deutschen und einem Natur-Deutschen? Dieser Frage ging Muhsin Omurcaauf den Grund und erntete dabei viele Lacher."
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Im Internetzeitalter bleibt nichts verborgen. Die Satirezeitschrift "Don Quichotte"in Stuttgart veröffentlichte das Bild unter dem Titel "Similar oder Plagiat?". Der Siegerpreis in Kuba wurde Nazari eine Woche nach der Verleihung aberkannt.

Ein Titelbild-Vorschlag für Sarrazin's Bestseller No.2


Nihilisten -
Pazifisten - Nestbeschmutzer
Gesichtete Zeit im Spiegel des Kabaretts
"...Das Ulmer Knobi-Bonbon-Kabarett der türkischen Einwanderer Mushin Omurca und Sinasi Dikmen macht solches in seinen Programmen deutlich, zuletzt in dem Programm Der Beschneider aus Ulm. Beim Abgang unterhalten sich die beiden nochmals über ihre Erlebnisse als türkische Fremde unter Deutschen.
Omurca: (Nach
der Verbeugung) So, das wärs ... Tschüüß! (Ab)
Dikmen: Du darfst noch nicht gehen!
Omurca: (Von hinten) Warum nicht? Ich bin fertig, hab Hunger ...
Dikmen: Die (zu den Zuschauern) sind noch da!
Omurca: Mein Gott! Müssen wir uns denn immer auf türkische Art verabschieden?
Erst müssen die Gäste raus, dann wir. Das stinkt mir aber langsam!
Dikmen: So sind eben die Kabarett-Zuschauer! Wenn sie was bezahlt haben, bleiben
sie bis zum bitteren Ende da!
Omurca: (Kommt zurück zu Dikmen) Merken die nicht, daß wir fertig
sind?
Dikmen: Wenn sie es gemerkt hätten, wären sie schon längst
draußen.
Omurca: (Zum Publikum) Guten Abend! Draußen ist noch schöner Abend!
... (Zu Dikmen)Keiner rührt sich!...(weiter)
Eigentlich ist ein Kunstdiebstahl
immer auch ein Kompliment für den Künstler. Dieses Kompliment
hat nun der Ulmer Karikaturisten Muhsin Omurca erhalten: Aus seiner Ausstellung
im EinsteinHaus der Ulmer vh ist eine Arbeit entwendet worden.
Bei der gestohlenen Zeichnung handelt es sich um das Blatt aus der Serie Matchball Tennis Cartoons, das wir neben diesem Text abbilden. Die Karikatur ist in einem sehr belebten Foyer an einem helllichten Montagnachmittag aus der Ausstellung Kanakmän und andere Wahrheiten im EinsteinHaus verschwunden. Nun hoffen die Ausstellungsveranstalter, das Bild wieder zu bekommen und bitten um Hinweise unter Telefon 153034.
Schwäbische Zeitung, 5.3.2002

Die Zeit, 1988:
TÜRKISCHES KABARETT DARF NICHT AUFTRETEN
Da könnten ja alle kommen
Kelsterbach
Das Knobi-Bonbon-Kabarett", bestehend aus dem Satiriker Sinasi Dikmen und dem Karikaturisten Musin Omurca, ist das erste und bislang einzige Kabarett von Türken für Deutsche". Putsch in Bonn" nennen sie ihr zweites Programm, das in dieser Woche Premiere hatte. Ort der Handlung ist eine Behörde in Deutschland. Zwei Türken treffen sich dort. Der eine sehnt sich nach der deutschen Staatsbürgerschaft und nennt sich bereits vorab Siegfried statt Sinasi. Der andere, Ahmet, will eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung, damit seine Familie aus der Türkei nachkommen kann. Doch um die Unbefristete" zu bekommen, müßte seine Familie bereits in Deutschland sein. Die darf aber nicht einreisen, denn ...
EINE GESCHICHTE DES TÜRKISCH-DEUTSCHEN THEATERS UND KABARETTS
Erol Boran, M.A. The Ohio State University
"...mit Beginn seiner Solo-Karriere verband (Omurca) seine zwei künstlerischen Leidenschaften und schuf damit eine neue Bühnenform: das Cartoon-Kabarett. Trotz indirekter Vorgänger wie Otto Waalkes und Loriot, die bereits seit den siebziger Jahren Cartoons in ihre Shows integrierten, ist Omurcas spezifische Neuerung bislang in der deutschen Kabarettszene einmalig. Während er selbst auf der Bühne in verschiedene Rollen schlüpft, wirft ein Diaprojektor Bilder auf eine große Leinwand. Diese untermalen entweder eine Pointe oder kommentieren das Geschehen und schaffen so zusätzliche Bedeutungsebenen. Zudem ermöglichen sie es Omurca, auch ohne Partner auf der Bühne in eine Art Dialog zu treten (ebd.). Und in seinem Debüt-Soloprogramm verleiht er der Karikatur sogar einen Symbolgehalt. Der türkische Charakter erwacht hier aus einem Alptraum, in dem er sich als ein an die Wand geheftetes Türkenposter gesehen hatte, und stöhnt: "Ich bin platt. Bin nur noch zweidimensional. Nichts als eine Radierung eines Türken. Ein Blatt Türke" (Omurca, Tagebuch eines Skinheads). Der Türke als ein 'flacher' Charakter, ein ausradierbarer Sketch bar jeder Tiefe und ohne eigenen Willen, reduziert zu einem (Klischee-)Bild, einem Konstrukt der Gesellschaft Omurca gelingt in dieser Darstellung ein imposantes Symbol kultureller Unterdrückung..."

